Cinema Europe: Ein gestohlenes Fahrrad – und plötzlich steht alles auf dem Spiel

Rom, kurz nach dem Zweiten Weltkrieg: Antonio Ricci hat endlich einen Job gefunden. Doch als sein Fahrrad gestohlen wird, verliert er nicht nur sein wichtigstes Arbeitsmittel, sondern auch die Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Gemeinsam mit seinem kleinen Sohn Bruno macht er sich auf die Suche.

In der neuen Folge von Cinema Europe geht es um Fahrraddiebe (Ladri di biciclette, 1948), einen der bedeutendsten Filme des italienischen Neorealismus von Regisseur Vittorio De Sica.

Gedreht auf den Straßen Roms und mit Laiendarsteller*innen erzählt der Film eine bewegende Geschichte über Armut, Würde, Hoffnung und Verzweiflung. Dabei zeigt er, wie gesellschaftliche Ungerechtigkeit Menschen an ihre moralischen Grenzen bringen kann.

Wie schafft es ein Film über ein einziges gestohlenes Fahrrad, so viel über eine ganze Gesellschaft zu erzählen? Und warum gilt Fahrraddiebe bis heute als Meilenstein der Filmgeschichte?

📻 Donnerstag, 05.11., um 11 Uhr auf UKW 104,8
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