Speed-Dating mit den GEQUOS: Zoran Seatovic

Wer ist der Mann, der das Konzept der GEQUOS entworfen hat? Meret und Leonie sprechen mit Zoran Seatovic, dem Manager der KIT SC GEQUOS, über seine Leidenschaft Basketball, über das, was er daraus gemacht hat und über Wirbelwinde in seinem Leben.

Während seiner Schulzeit turnte Zoran Seatovic professionell und spielte nur nebenher Basketball, bevor er sich schließlich ganz darauf konzentrierte. Hier war seine Größe sicherlich von Vorteil. Im Teenageralter reiste der gebürtige Kroate nach Deutschland, um seine Verwandten zu besuchen. Zu dieser Zeit hatte er ein Stipendium für die USA in der Tasche, das er jedoch nie wahrnehmen konnte. Gezwungenermaßen musste er in Deutschland bleiben, da in seiner Heimat Krieg ausbrach. So kam es, dass er an nach Karlsruhe kam, um Sportwissenschaften und Pädagogik zu studieren.

Zoran Seatovic als Spieler in einem Basketball-Spiel
(Bild: privat)

Er blieb seiner Leidenschaft, dem Basketball, treu und spielte hochklassig. „Durch Basketball war vieles einfacher“, beschreibt er uns seine damalige Situation. Das Einleben, die Sprache und das Kennenlernen von Land und Menschen waren mit dem Sport viel leichter.

Zoran spielte schon immer auf der Position des Shooting Guards, welche sich durch den ausgezeichneten 3-Punkte-Wurf und den schnellen Zug zum Korb auszeichnet. Sein sportliches Vorbild ist Dražen Petrović, der als einer der erfolgreichsten Europäer der NBA gilt. Er drückt für Zoran das Statement aus, dass harte Arbeit belohnt wird.

Zoran Seatovic ist mittlerweile im Sportmarketing und Eventmanagement tätig. Er hat das Konzept des Collegegedankens des KIT entwickelt und bezeichnet diese Tätigkeit als seine Hauptaufgabe. Es ist ihm wichtig, dass Studenten die Möglichkeit haben, ihre Leidenschaft Basketball mit dem Studium zu verbinden. Mit Angeboten, Sprachkursen oder einer Erleichterung der Wohnungssuche wird das Ausüben des Leistungssports im Zusammenhang mit einem Studium gefördert.

Die Frage zu seinen Zukunftsplänen beantwortet er ganz eindeutig mit „Hier!“. Er möchte das Projekt weiter vorantreiben. Allerdings ist Zoran nicht nur bei den GEQUOS tätig, sondern ist beim KIT SC engagiert. „Hier ist es optimal, man hat alles was man braucht“, sagte er über den KIT SC.

Zoran Seatovic mit Basketball in den Händen
(Bild: GEQUOS)

eSports stellen neben dem Fitnessstudio seinen Ausgleich dar. Aber auch Pepsi, ein junger Labradoodle, und seine zwei Töchter sorgen für viel Wirbel in seinem Leben. Gegenüber seinen Töchtern hat der einstige Basketballer die Einstellung: „Leistungssport ist kein Gesundheitssport“. Sie sollen ihre Sportaffinitäten austesten, aber letztendlich den Sport ausüben können, welcher ihnen am meisten Spaß macht. Die Spaziergänge mit Pepsi sorgen dafür, dass Zoran abschalten kann. Nach eigener Aussage ist Pepsi Zoran sehr ähnlich, sie ist genauso ein Wirbelwind wie er selbst. „Was ist Entspannung?“, fragte er grinsend, denn tatenlos rumsitzen kommt für ihn nicht in Frage. Er trainiert oftmals mit den GEQUOS mit und kann auch bei einem Spiel von ihnen nicht stillsitzen. „Ich habe es nicht geschafft die Spielermentalität abzuschaffen!“ Er bezeichnet sich selbst als hart aber fair, wie es auch von seinem Beruf verlangt wird, aber auch als einen sehr offenen Menschen und schließlich als den größten Fan von den GEQUOS.

Auch als Manager muss man sich unseren Auswahlmöglichkeiten stellen:

[x] Schokolade             [ ] Gummibärchen

„auf jeden Fall!“

[ ] Morgenmuffel          [ ] Frühe Vogel

„keines von beiden, je nach Bedarf“

[x] Mensaessen            [ ] Meal-Prep.

[ ] Aufzug                     [x] Treppe

„mit der Treppe ist man schneller“

[x] Sommer                  [ ] Winter

[x] Metal                      [ ] Schlager

„Generation Iron Maiden“

[x] Kaffee                     [ ] Tee

[ ] Pool                         [x] Meer

[x] süß-sauer                [ ] Mayo

„ich bin kein Saucenfan“

Meret Garvelmann und Leonie Nufer