Speed-Dating mit den Wizards: Johnson Olowookere

Die neue Saison hat begonnen und die Arvato College Wizards haben Verstärkung bekommen. Meret und Leonie haben sich mit einem Neuzugang getroffen und ihn unter anderem zu seiner Basketball-Vergangenheit befragt.

Lächelnder junger Mann
(Bild: privat)

Johnson Junior Akinola Aramide Olowookere, kurz: Johnson Olowookere trat dem Team im August 2018 als Point bzw. Shooting Guard bei. Dabei vertritt er die Position des Combo Guards, wobei der Fokus auf dem Verteidigen und dem Verteilen der Bälle liegt. Seine Stärke ist seine Schnelligkeit und genau das macht für ihn den Reiz am Basketball aus: „Man muss schnell sehr viele Sachen kombinieren. Basketball ist vielleicht sogar eine der Sportarten, bei der man am schnellsten alles kombinieren muss.“ Es stellt sich gerne der Herausforderung, auf die Gegner, Mitspieler, auf die Systeme, die Zeit und das Tempo achten zu müssen und das alles in das Spiel miteinfließen zu lassen. Seine Leidenschaft zu Basketball entstand in einer Schul-AG in der ersten Klasse. Johnson wurde sehr früh sehr groß, weshalb er zuerst die Positionen des Centers und des Power Forwards einnahm. Später musste er dann umdenken und umlernen, da er irgendwann einfach aufhörte zu wachsen und mit seinen 1,89 m zu den kleineren Basketballspielern gehört.

Auch wenn er vor den Spielen immer etwas aufgeregt ist, freut er sich jedesmal darauf. „Ich versuche etwa anderthalb Stunden vor dem Spiel, keine Musik mehr zu hören und mich in Gedanken noch einmal zu konzentrieren und über das Spiel nachzudenken“, erzählt er uns. „Sonst habe ich aber eigentlich keine bestimmte Vorbereitung an einem Spieltag.“

Zwei Basketballer im Spiel
(Bild: tmc Fotografie)

Zu den Arvato College Wizards kam er durch die Kombination aus Studium und Leistungssport. Diese Möglichkeit des KIT hat ihn dazu gebracht, in Karlsruhe Wirtschaftsmathematik zu studieren. Zuvor studierte er Mathematik und Sport auf Lehramt, aber bemerkte in seinem Praxissemester in North Carolina, dass das nicht sein späterer Beruf sein sollte. Neben dem halben Jahr in North Carolina war der in Jena geborene Basketballer für ein Jahr in Luxemburg und hat sich dort nur auf den Sport konzentriert. Daher wünscht er sich für seine Zukunft gerne höher zu spielen und sieht dieses Ziel auch für die Arvato College Wizards als realistisch an.

Johnson beschreibt sich selbst als redselig, motiviert und als einen gut gelaunten Menschen. Das ließ sich während des Interviews gut bestätigen, denn ein Lachen hat er immer im Gesicht. Zu seinem Vorbild gehört der Basketballer Dwayne Wade und sein Vater Johnson Senior Olowookere. Als ältester von vier Geschwistern erzählt er freudestrahlend von seiner Familie, die er während der Saison viel zu wenig sieht. Es ist sowieso verwunderlich, wie er Basketball, die Arbeit und das Studium unter einen Hut bekommt. Seine Antwort darauf: „Ganz genaue Planung. Ich muss das immer weit im Voraus planen“.

Gruppenbild einer siebenköpfigen Familie
(Bild: privat)

Letztendlich musste Johnson sich, wie alle anderen, unseren Entweder-Oder-Fragen stellen:

Lieblingsfilm: Django Unchained

[ ] Schokolade                          [x] Gummibärchen       „Eintausend Prozent!“

[ ] Morgenmuffel                       [x] Frühe Vogel

[x] Mensaessen                         [ ] Meal-Prep.

[ ] Auzug                                    [x] Treppe

[x] Sommer                               [ ] Winter                    „Definitv!“

[ ] Metal                                    [x] Schlager

„Wenn dann Schlager. Ich höre eigentlich Hip-Hop.“

[ ] Kaffee                                   [x] Tee

[x] Pool                                     [ ] Meer

[ ] Süß-sauer                              [ ] mit Mayo                 [x] Chick-fil-A Sauce

„Meine Gastfamilie hat mit 20 Packungen davon mitgegeben. Das schmeckt nach nichts, was man kennt. Hammer! Chick-fil-A hat Charakter und es schmeckt einfach so gut.“

Meret Garvelmann und Leonie Nufer